Wenn Angst den Schulweg blockiert
Nicht alle Schülerinnen und Schüler, die dem Unterricht fernbleiben, tun dies aus Unlust – meist stecken Ängste dahinter. Fachstellen beobachten seit der Pandemie vermehrt solche Fälle. Ein neuer klinikinterner Leitfaden des Zentrums für Kinderpsychiatrie (ZKP) Brüschhalde der Psychiatrischen Universitätsklinik Zürich zeigt, wie Schulabsentismus erkannt, eingeordnet und wirksam behandelt werden kann.
«Wenn es nur Kiffen ist, sind wir froh!»
ADHS kann delinquentes Verhalten begünstigen, führt aber nicht automatisch dazu. Im Podcast «Kopfsache?» sprechen die Forensiker Elmar Habermeyer und Volker Schmidt darüber, wann Impulsivität zum Problem wird und was Jugendlichen und Erwachsenen hilft, straffrei zu leben.
Wie viel ist genug?
Die gleiche Dosis eines Psychopharmakons kann bei Jugendlichen sehr unterschiedlich wirken. Forschende an der Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie (KJPP) untersuchen, welche Konzentrationen im Blut über Wirkung und Nebenwirkungen entscheiden.
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Wenn soziale Regeln zum Lernstoff werden
Jugendliche mit Autismus-Spektrum-Störung stehen oft vor unsichtbaren sozialen Hürden. Ein Zürcher Trainingsprogramm namens KOMPASS zeigt nun, dass sich solche Fähigkeiten gezielt erlernen lassen – mit messbaren und nachhaltigen Erfolgen, wie eine aktuelle Studie belegt.
«Bis zu meiner Diagnose verstand ich nicht, warum mir gewisse Dinge so schwerfallen»
Der Schriftsteller Thomas Meyer lebt mit ADHS – und spricht darüber. Im neuen Podcast «Kopfsache?» trifft er Fachpersonen der PUK Zürich und fragt nach: Was steckt hinter einer Diagnose, die so viel erklärt und doch so oft übersehen wird?
Die Hoffnung in der Kapsel – und was die Wissenschaft nun dazu sagt
Sie gelten als natürlich, gut verträglich und potenziell wirksam fürs Gehirn: Omega-3-Fettsäuren. Doch was leisten sie wirklich bei Depressionen im Kindes- und Jugendalter? Eine grosse Schweizer Studie liefert nun die bislang klarste Antwort – und korrigiert verbreitete Erwartungen.